TELEKOMMUNIKATION:
Auch
auf dem Gebiet der Telekommunikation hat sich in Myanmar einiges getan: Heute
ist es zumindest von den großen Städten aus möglich, in die ganze Welt zu
telefonieren. Die früher exorbitanten Preise sind inzwischen stark gesunken,
aber eine Minute nach Deutschland zu telefonieren kostet immer noch US$ 3,20 auf der Post...vom Hotel aus kann es leicht das Doppelte
kosten!
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Auch Senden und Empfangen von Faxen und E-Mail ist möglich, allerdings
sind die Preise dafür noch ziemlich hoch. Die Mitnahme von Handys ist nicht zu
empfehlen. Zudem nützen sie in den
meisten Fällen nichts, da es in Myanmar keine Bodenstationen gibt. Das
Handynetz von Myanmar ist für Ausländer recht nutzlos: Man kann nur innerhalb
des Landes telefonieren und die Anschaffung eines Mobiltelefons kostet etwa US$
4,000.-! Auch ist das lokale Telefonnetz oft überlastet und die Qualität der Verbindungen läßt sehr zu
wünschen übrig. |

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BRIEFE &
PAKETE: Die Post hierzulande funktioniert leidlich und das Porto ist ausgesprochen
preiswert. Dies gilt jedoch nicht für Pakete, die sehr teuer sind! Natürlich brauchen Briefe und Postkarten etwas länger als in Europa oder auch im benachbarten Thailand, aber generell
kommt alles an.
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Es ist jedoch ratsam, sich vor dem Postversand mit dem
einheimischen Führer abzusprechen, der gern die Post für sie abgibt und durch
ein wenig 'Tea Money' dafür sorgt, dass die Post auch ankommt. Auch in den
großen
Hotels nimmt man den Gästen gern den mühseligen Gang zur Post ab. Versand und
Empfang von Paketen sind möglich, jedoch recht mühselig. Sollten Sie wichtige
Sendungen hierher schicken wollen, bedienen Sie sich bitte der Dienste eines
privaten Versenders wie z.B. DHL.
Sollten Sie den Wunsch haben, in Myanmar gekaufte Geschenke größeren Umfangs nach
Hause zu schicken, empfiehlt sich die Sendung per Luft- oder Seefracht.
Auch hierbei ist der einheimische Führer gern behilflich.
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WÄHRUNG
- "BARGELD LACHT!":
Die
lokale Währung heisst Kyat (gesprochen tscha’). Es gibt Banknoten mit
Nennwerten von 1, 5, 10, 15, 20, 45, 50, 90, 100, 200, 500 und 1.000 Kyat. Münzen
existieren zwar, sind aber kaum im Umlauf. Der offizielle Wert des Kyat beträgt
ca. 6 pro US Dollar, der Schwarzmarktwert hingegen liegt etwa 100 mal so
hoch.
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Der Tausch auf dem Schwarzmarkt ist illegal, jedoch weitverbreitet:
Ladenbesitzer, Taxifahrer und Zimmermädchen sind stets bereit zum
Schwarztausch, jedoch ist hier Vorsicht geboten, da zahlreiche Banknoten in
teilweise kuriosen Denominierungen im Umlauf (15, 45, 90) sind; hinzu kommen
einige ungültige Banknoten wie 35er (!), 75er und alte 100er. Bei Bedarf ist
es immer sicherer, sich an den Reiseleiter zu wenden, der gern behilflich sein
wird. Die lokale Währung wird im ganzen Lande für die Bezahlung von Essen,
Getränken, usw. akzeptiert; selbst internationale Luxushotels nehmen Kyat zu
einem Kurs an, der dem des Schwarzmarktes folgt.
Hotelzimmer, Flugtickets, usw. können jedoch NICHT mit Kyat bezahlt werden, sondern nur mit
US$ oder FEC (“Foreign Exchange Certificate”). Letztere (FEC) sind in
letzter Zeit weitgehend vom Markt verschwunden. Am sinnvollsten ist es, bei der Einreise US Dollar in
großen Scheinen, die auf
dem Schwarzmarkt bessere Preise erzielen, mitzubringen. Es ist unbedingt darauf
zu achten, dass alle Geldscheine sauber und unbeschädigt sind; bei 100-Dollar-Noten sind neue mit “grossem Kopf”
vorzuziehen. 100-Dollar-Noten
von 1990 sowie solche mit den Anfangsbuchstaben "CB" sind besonders unbeliebt in Myanmar, übrigens ebenso wie im benachbarten
Thailand. Der Grund dafür ist die große Anzahl an Fälschungen, die in Südostasien
kursieren.
Alle ausländischen Währunge dürfen nur bei autorisierten
Geldwechslern, in Hotels, Banken und bei der staatlichen Tourismusbehörde
MTT gewechselt werden. Kreditkarten und Travellerschecks werden, wie
schon erwähnt, derzeit in Myanmar nicht akzeptiert.
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ACHTUNG: Wegen eines US-Boykotts
werden derzeit (Stand Dezember 03) weder Kreditkarten noch Reiseschecks in Myanmar
akzeptiert!!
PREISE:
Das Preisgefüge in Myanmar ist sehr stark davon abhängig, wo man sich aufhält:
Während man in einem teuren Hotel leicht US$ 5,- für ein Bier bezahlen kann, kostet die
gleiche Marke in einem Restaurant in Yangon vielleicht den Gegenwert von US$ 1,-. Generell ist Myanmar ein recht preiswertes Land, so lange man sich mit den
hierzulande vorhandenen Dingen zufrieden gibt. Sobald jedoch importierte
Artikel nachgefragt werden, erreichen die Preise leicht thailändisches oder
gar deutsches Niveau… |
FERNSEHEN & RADIO:
Das staatliche Fernsehen MRTV strahlt
seit einiger Zeit neben den Sendungen in der Landessprache auch ein
englischsprachiges Programm aus, daneben gibt es noch
den Sender Myawady, der vom Militär kontrolliert wird. Die Sendungen sind in
burmesischer Sprache, abgesehen von einer kurzen englischsprachigen
Nachrichtensendung.
In vielen Hotels des Landes stehen Fernsehapparate, mit denen ausländische Sender
über Satellit empfangen werden.
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Neben den Programmen der Nachbarländer sind
das CNN, BBC, MTV, Star-TV Kanäle und andere. In den Luxushotels können zum
Teil
sogar Deutsche Welle oder der französische Sender TV 5, sowie auch
italienische und
spanische Kanäle empfangen werden. In vielen Hotels gibt es auch In-House-Kanäle, auf denen Spielfilme gezeigt
werden - natürlich in englischer Sprache.
Der staatliche Rundfunksender strahlt ein burmesischsprachiges Programm aus;
gelegentlich ist auch einmal eine englischsprachige Sendung zu hören. Mit
einem geeigneten Kurzwellenempfänger, dessen Einfuhr in Myanmar problemlos
vonstatten geht, können die entsprechenden internationalen Radioprogramme problemlos empfangen
werden. |

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UNTERHALTUNG:
Der Unterhaltungssektor in Myanmar ist nicht so “entwickelt” wie in einigen
Nachbarländern. Das bedeutet aber nicht, daß man hierzulande keinen Spaß haben kann. Zum einen gibt es im ganzen Lande zahlreiche Kinos, in denen meist
einheimische oder indische Filme gezeigt werden. Gelegentlich findet auch ein
Actionfilm aus den USA seinen Weg nach Myanmar. Sehr beliebt sind auch Videos; selbst in kleinen Orten fehlt fast nie eine Videothek. Die Auswahl und Aktualität
ist verblüffend, leider jedoch auch die Qualität: Vielen Bändern merkt man
an, daß sie im Kino mit der Videokamera aufgenommen wurden…
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Ein Nachtleben in unserem Sinne existiert in Ansätzen in nur Yangon. Es gibt
einige wenige Diskotheken, die nicht selten den Besitzer wechseln, um Problemen
mit den Behörden vorzubeugen. Die meisten Restaurants schließen früh, auch
in den großen Hotels gehen die Lichter früh aus. Die einheimischen Männer
sitzen gern in den 'Tea Shops', deren gesellschaftliche Funktion etwa der unserer
Kneipen entspricht - allerdings gibt es dort keinen Alkohol.
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Obwohl der Buddhismus die Einnahme berauschender Getränke strikt ablehnt, bestehen in
Myanmar keinerlei Probleme, Alkoholika zu bekommen.
Auch die Einheimischen
sprechen teilweise dem Alkohol fröhlich zu. Es gibt mehrere Sorten von recht
passablem Bier, dazu einheimische Spirituosen und natürlich Palmwein (Toddy), den Schnaps des kleinen Mannes.
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ELEKTRIZITÄT:
Die
Stromspannung in Myanmar beträgt in der Regel 220 V, allerdings kann die
Voltzahl erheblich schwanken - seien Sie auf alles zwischen 80 und 300 V
gefasst…die Hotels (wie auch viele Privathäuser) sind jedoch generell mit
Spannungsreglern ausgestattet, die den hereinkommenden Strom auf 220 V
einregeln.
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Die Stromversorgung im Lande hat sich dank weitgehender Streichung
von Subventionen im Jahre 1999 erheblich verbessert. Die früher alltäglichen
Stromsperren haben heute zumindest in Yangon Seltenheitswert. In den übrigen
Städten gibt es nach wie vor Probleme. Die meisten für ausländische
Touristen zugelassenen Hotels des Landes verfügen daher über eigene
Generatoren, sodaß eine halbwegs stabile Stromversorgung gewährleistet ist.
Allerdings geht in vielen Hotels ausserhalb der Hauptstadt abends um 11 Uhr das
Licht aus.
In Myanmar existiert auch eine verblüffende Vielzahl von Steckern, Steckdosen, Verlängerungskabeln,
usw...selbst die bei uns verkauften Universalstecker versagen hier oft ihren
Dienst. Es sind jedoch überall Stecker und Verlängerungen aller Arten
erhältlich, sodaß das Problem meist durch einen kurzen Besuch im Elektrogeschäft
beseitigt werden kann.
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