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YANGON:
Am
Hlaing-Fluß gelegen, ist es die Hauptstadt des Landes und sein Tor zur
Welt: Alle Einflüsse aus dem Ausland kommen hier zuerst zum Tragen. Hier
gibt es die größte Auswahl an Hotels, die besten Restaurants, die
besten Unterhaltungsmöglichkeiten, ja sogar ein, wenn auch bescheidenes,
Nachtleben. Die größte Sehenswürdigkeit der dreieinhalb Millionen
Einwohner zählenden Metropole ist zweifellos die weltberühmte goldene
Shwedagon-Pagode. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer
Pagoden, die jedoch neben der Shwedagon etwas verblassen. |
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Ausserdem
bietet die Stadt lebendige Märkte und das sehenswerte Nationalmuseum, sowie
auch eine bemerkenswert gut erhaltene Altstadt, wie sie in anderen Ländern
Südostasiens schon lange der Spitzhacke anheim gefallen ist. Yangon war
in der britischen Kolonialzeit (1852 - 1948) einer der wichtigsten Häfen
des Empire und damit eine
kosmopolitische Stadt. Davon zeugt noch heute der hohe Anteil an Indern
und Chinesen. Die Joss-Häuser der verschiedenen chinesischen
Landsmannschaften, Hindu-Tempel, schiitische und sunnitische Moscheen,
Jain-Tempel, ja, sogar eine Synagoge finden sich in der Altstadt.
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Von Yangon aus können zahlreiche Ausflüge in die nähere und entferntere
Umgebung unternommen werden. Die alte Mon-Hauptstadt Bago kann z.B. in ca. 90
Minuten erreicht werden.
Auch der berühmte “Goldene Felsen” ist von
Yangon aus leicht erreichbar, allerdings sollte die Fahrt dorthin
sinnvollerweise als Zweitagesexkursion unternommen werden.
Von
dort aus geht die Fahrt weiter nach Osten über das antike Thaton bis
nach Mawlamyine an der Mündung des Thanlwin. Der Strand von Chaungtha
ist von Yangon aus in einer Halbtagesfahrt zu erreichen. |
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2008 Axel Bruns |
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