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PINDAYA:
Vom
Inle-See aus kann man in knapp drei Stunden Fahrt durch die malerische
Landschaft der “Burmesischen Schweiz” den Ort Pindaya erreichen. In
einer mystisch anmutenden Tropfsteinhöhle sind hier über einen
Zeitraum von drei Jahrhunderten mehr als 8.000 Buddhastatuen von Gläubigen
aufgestellt worden.
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Die
Bevölkerung schreibt den Höhlen heilende Wirkung für verschiedene
Krankheiten zu. In den umliegenden Dörfern der Danu wird
handgefertigtes Papier hergestellt.
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PYAY:
Nach
fünf Stunden Fahrt auf einer relativ guten Straße ereicht man die am
Ayeyarwady gelegene alte Stadt Pyay (früher Prome). Unterwegs bietet
sich ein kurzer Stop beim berühmten Buddha von Shwedaung an - wohl die
einzige Buddhastatue in der Welt, die eine Brille trägt...
Von Pyay aus können
die nahegelegenen Stupas und Tempel der untergegangenen Pyu-Stadt Sri
Ksetra (burmesisch: Tharekhittaya) besucht werden. |
Von
Pyay aus kann man der Strasse, die über Aunglan,
Magway und Yenanchaung weiter nach Bagan führt, nach Norden folgen. Es besteht auch die
Möglichkeit,
über das Rakhine-Yoma Gebirge in den Küstenstaat Rakhine zu
fahren, wo
der Strand von Ngapali zum Baden einlädt (Siehe auch 'Strandurlaub').
SITTWAY
& MRAUK U:
Im
Norden des Staates Rakhine liegt am Golf von Bengalen dessen Hauptstadt
Sittway. Sie ist von Yangon aus in ca. 1 ½ Stunden per Flugzeug zu
erreichen. Die Stadt hat unbestritten ein indisches Flair, die Nähe
Bengalens ist allenthalben spürbar.
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Sittway ist ein wichtiger Fischereihafen und von hier aus
fahren Boote in fünf Stunden den malerischen Kaladan-Fluss hinauf nach
Mrauk U (burmesisch: Myauk U), das bis zur burmesischen Okkupation im Jahre
1784 die Hauptstadt eines unabhängigen Königreiches war. In ihrer
Glanzzeit war die Stadt ein kosmopolitisches Handelszentrum - hier lebten
Inder, Burmesen, Portugiesen und Chinesen; ja, sogar Japaner.
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Zahlreiche
vom Mahayana-Buddhismus beeinflußte Bauten, die zwischen dem 15. und 17.
Jhdt. entstanden, legen eindrucksvoll Zeugnis über jene Zeit ab. Mrauk
U ist sicher ein lohnendes Ziel für jene, die nach dem Besuch von Bagan
noch andere Tempelstädte besuchen wollen. Von hier aus können in
Tagesausflügen die Ruinen der alten Städte Vesali und Dhanyavati
besucht werden, deren Geschichte der Legende nach bis in die
vorchristliche Zeit zurückreicht. |
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DER
TIEFE SÜDEN:
Die Provinz Tenasserim/Tanintharyi ist erst seit kurzem für Touristen
geöffnet.
Anreise: Von Yangon aus kann man diese Gegend praktisch nur auf
dem Luftweg erreichen, da der Landweg gesperrt ist und Schiffe nicht nur
unregelmäßig fahren, sondern auch recht lange brauchen. Innerhalb der
Provinz kann man sich entweder per Flieger oder per Speedboat zwischen
den größeren Städten (Dawei, Myeik und Kawthaung) bewegen (der
Landweg ist gesperrt - Banditengefahr!). Die Schiffsverbindungen sind
recht gut: Wenn man frühmorgens Dawei verläßt, erreicht man Kawthaung
gegen Abend.
Dawei ist ein ruhiges Provinzstädtchen mit den üblichen Pagoden
und einem recht netten Strand in einiger Entfernung - die Stadt liegt
nicht am Meer!
Myeik ist die größte Stadt von Tanintharyi und hat einen großen
Fischereihafen. In der Stadt wohnt ein buntes Völkergemisch und neben
den allgegenwärtigen Pagoden finden sich auch zahlreiche Moscheen sowie
Tempel der Inder und Chinesen.
Kawthaung, direkt an der thailändischen Grenze gelegen,
ist der Ausgangspunkt für Bootsfahrten und Besichtigungen im
Mergui-Archipel. Seit einiger Zeit gibt es auch (genau wie Mae Sai/Tachileik
im Norden des Landes) die Möglichkeit, von Ranong/Thailand aus über
Kawthaung einzureisen in Myanmar einzureisen und das Land über einen
anderen Ausreisepunkt wieder zu verlassen. Bei der Visabeschaffung sind
wir Ihnen ger behilflich!
Flüge in die genannten Städte werde von den zuverlässigen
Privatairlines des Landes regelmäßig angeboten. Bagan
Airways fliegt dreimal wochentlich die Strecke Yangon -Dawei - Myeik
und zurück, Yangon Airways fliegt vier mal
wöchentlich von Yangon via Dawei und Myeik nach Kawthaung.
Die Hotels in der Gegend sind meist einfach aber durchaus o.k. Das gilt
nicht für das Hotel Andaman-Club
nahe Kawthaung, das Fünfsterne-Luxus zu moderaten Preisen bietet - das
Hotel verdient Geld mit seinem Casino, dessen Gäste direkt aus Thailand
anreisen…
Ausflüge zu den Inseln werden von verschiedenen Veranstaltern (wie
schon erwähnt von Kawthaung aus) angeboten, so z. B. vier Tage/drei Nächte.
Übernachtung erfolgt auf dem Schiff oder in Zelten auf den unberührten
Inseln. Im Angebot enthalten sind: Kajaktouren, Begegnungen mit den
Salon (auch Moken oder “Seezigeuner” genannt), Trekkingtouren im
Dschungel, Angeln, Fischen, Tauchen und Schnorcheln. Die Schiffe sind für
kleinere Gruppen ausgelegt, aber auch Einzelreisende sind willkommen.
Manche Veranstalter bieten komplette Packages ab/bis Yangon an aber es
besteht auch die Möglichkeit, vor Ort zu buchen. So kann man problemlos
in Kawthaung ein Boot für Ausflüge zu den Inseln mieten. Große Teile
des Mergui-Archipels sind zum Nationalpark erklärt worden, daher wird
dort eine Eintrittsgebühr in Höhe von ca. 100 USD pro Person fällig.
ACHTUNG: Für den Besuch der Provinz Tanintharyi wird ein Permit
benötigt, das in der Regel problemlos zu erhalten ist. Bei der Überland-Einreise
von Ranong aus wird es in Kawthaung ausgestellt.
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ANDERE
REISEZIELE:
Ein selten
besuchtes Gebiet ist der Kachin-Staat im Norden des Landes, aber in nicht
allzuferner Zeit wird es möglich sein, von Putao aus den höchsten Berg
des Landes, den fast 6.000 Meter hohen Mount
Hkakaborazi, anzugehen.
Als
weitere Ziele bieten sich der Chin-Staat im Westen sowie Gebiete an der
Ostgrenze an.
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Von Kengtung
(burmesisch: Kyaingtong) aus lassen sich
interessante Ausflüge ins Goldene Dreieck unternehmen. Abgesehen von
einigen Gebieten, die wegen der Tätigkeit von Insurgenten und Banditen
für Touristen nicht zugänglich sind, können grundsätzlich alle
Gebiete besucht werden, wenn sich auch die Besorgung der
Erlaubnisdokumente zuweilen als etwas mühselig erweist.
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©
2008 Axel Bruns |
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