Azure Sky Travel Ltd., Yangon, Myanmar English web site  
   


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Seitdem ich 1977 zum ersten Mal nach Myanmar (damals noch Burma genannt) kam, hat mich das Land fasziniert. Freundliche Menschen, einige der bedeutendsten archäologischen Staetten Südostasiens und eine wunderschöne Landschaft lassen es fast unglaublich erscheinen, daß Myanmar bis heute ein "Geheimtipp" geblieben ist. Ich hatte von Anbeginn an das Gefühl, daß dieses Land ein großes touristisches Potenzial aufweist, das nur seiner Entdeckung harrt. Im Jahre 1986 leitete ich meine erste Reise durch das Land und seitdem habe ich hier über hundert Reisen geleitet: Private Touren ebenso wie Touren für namhafte deutsche Reiseunternehmen. Im Laufe meiner "Reiseleiterkarriere" habe ich in ganz Südostasien, Indien und China gearbeitet, aber Myanmar hatte immer einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen. Auf meinen Reisen durch das Land hatte ich ausgiebig Gelegenheit, den Tourismus hierzulande zu studieren und kam zu der Ansicht, daß es eine gute Idee sei, die gesammelten Erfahrungen im Rahmen einer eigenen Reiseagentur zu nutzen - so entstand im Jahre 2000 die Firma Bo-Tree. Seither hatte ich das Privileg, Tausenden von Gästen die Schönheiten des Landes nahezubringen, und ich freue mich, sagen zu können, daß alle meine Gäste von Myanmar fasziniert waren und nicht wenige von ihnen wiedergekommen sind. Im Februar 2008 verließ ich Bo-Tree und gründete mit einem neuen Partner die Firma AZURE SKY TRAVEL LTD.

Myanmars Kultur hat mich seit meiner ersten Reise fasziniert und es dauerte nicht lange, bis ich ein lebhaftes Interesse an ihr entwickelte. Das Resultat waren etliche Bücher: 1990 schrieb ich mein erstes Buch ("Birmanisches Marionettentheater") im Selbstverlag. 1996 folgte "Nelles Guide Myanmar" (zusammen mit meinem Kollegen Helmut Köllner). Bis zum heutigen Tag ist dieser Reiseführer einer der erfolgreichsten auf dem Markt und wurde inzwischen mehrfach überarbeitet. Er wurde in mehrere europäische Sprachen übersetzt.

1991 begann ich ein Burmesischstudium an der Berliner Humboldt-Universität, da für meine Dissertation (Burmesische Marionettenkunst, Hamburg, 1999) Kenntnisse der Landessprache unabdingbar waren. "Burmese Puppetry", mein erstes Buch in englischer Sprache, wurde 2006 von White Lotus, Bangkok, veröffentlicht. Derzeit arbeite ich an meinem neuen Buch "How to be a good tour guide in Myanmar", in dem ich meine Erfahrungen aus mehr als zwanzig Jahren Reiseleitungen in diesem Land den einheimischen Kollegen nahezubringen hoffe.

Wir verstehen uns nicht als eine von vielen Feld-, Wald- und Wiesenagenturen im Lande - nein, unsere Kunden können von uns Spezielles erwarten! Zwei Beispiele: Im Jahre 2004 begleitete und beriet ich ein Team des STERN-Magazins Hamburg, das eine Artikelserie über die Weltreligionen verfaßte. Myanmar diente als Beispiel für den Buddhismus und während einer zehntägigen Reise durch das Land brachte ich die Redakteure mit Gläubigen, Mönchen und Gelehrten zusammen und konnte zahlreiche Tipps geben. Die Artikelserie war so erfolgreich, daß sie auch in Buchform erschien: "Die sechs Weltreligionen", Stern-Buch, Ullstein-Verlag, Berlin, 2005. 
 
Im Dezember 2006 begleitete ich den Regisseur Roman Teufel (rtv-studio) mit seinem Team durch das Land, wo er Aufnahmen für seinen Film: "Myanmar - Reise in eine verlorene Zeit" machte (sehen Sie den Trailer; Ausstrahlung des Filmes voraussichtlich am 23. Jan. 2009, um 19.00 Uhr auf ARTE). Ich freue mich sehr darüber, daß ich durch meine speziellen Landeskenntnisse einen Beitrag zu einem der besten Filme geleistet zu haben, die je über dieses Land gemacht wurden. Der Film wurde auf diversen Filmfestivals prämiiert und war auch im deutschen Fernsehen zu sehen.

Seit Mitte der 90er Jahre hat Myanmar etliche Schritte unternommen, um das Land für Touristen attraktiver zu machen: Die Visaerteilung wurde vereinfacht und das früher übliche einwöchige Visum durch ein vierwöchiges ersetzt. Der wichtigste Schritt jedoch war die Abschaffung des staatlichen Tourismusmonopols: Dadurch erhielten zahlreiche Privatunternehmen (Hotels, Reiseunternehmen, Fluglinien, usw.) die Chance, am Tourismusgeschäft zu partizipieren. Sie haben den hiesigen Tourismus revolutioniert!

Vorbei sind die Tage, wo die Gäste in lausigen, überteuerten Hotels untergebracht wurden, mit klapprigen Bussen und Flugzeugen durch das Land geschaukelt wurden und der berüchtige "Burma Belly" ihnen das Leben schwer machte. Hunderte von guten Restaurants servieren heute exzellentes Essen, und moderne, gut gewartete Transportmittel verbinden die touristischen Sehenwürdigkeiten. Dort können die Besucher von Viersternekomfort bis hin zu Budgethotels alles finden, was ihr Herz begehrt bzw. ihre Brieftasche zuläßt.

Erstaunlicherweise haben diese Verbesserungen nur zu einem leichten Anstieg der Besucherzahlen geführt. Selbst in der bisher besten Saison (2006/2007) machte ihre Zahl nur ein Bruchteil dessen aus, was im benachbarten Thailand gezählt wurde: Über 12 Millionen Gäste besuchen es jährlich und das hat dem Land nicht gutgetan, wie jeder bestätigen kann, der beide Länder bereist hat...

Einer der Hauptgründe für die geringen Besucherzahlen ist wohl das negative Bild, das im westlichen Ausland von Myanmar gezeichnet wird. Sicher, Myanmar ist keine Demokratie (obwohl die Regierung fuer 2010 freie Wahlen versprochen hat), aber das trifft auch für China und Vietnam zu, wo der Tourismus boomt.


Auf ein Wort
von Dr. Axel Bruns















Unser Team: Khine Khine, Dr. Axel Bruns, Ei Ei  

Wie es scheint, glauben manche potenziellen Besucher, der Bevölkerung des Landes zu helfen, wenn sie es nicht besuchen. Das ist nicht wahr - das Gegenteil ist richtig! Ich kam gerade (April 2008) von einer Inspektionstour zu den Hauptsehenswürdigkeiten zurück und die Lage der Beschäftigten in der Tourismusbranche konnte einem die Tränen in die Augen treiben: Hotelangestellte hatten ihre Jobs verloren, Fahrer und Reiseleiter saßen beschäftigungslos herum oder versuchten, sich als Hilfsarbeiter durchzuschlagen; Restaurants hatten zugemacht - keine Gäste! In Myanmar sind gute Jobs rar und der Verlust eines gutbezahlten Arbeitsplatzes in der Tourismusbranche ist nicht nur ein Problem für dessen Inhaber -nein, jeder von ihnen unterstützt in der Regel eine ganze Familie!

Ich habe ähnliche Entwicklungen in der Textilbranche verfolgt: Dort verloren mehr aus hunderttausend Arbeiter (meist junge Mädchen) ihren Arbeitsplatz aufgrund von Sanktionen. Viele von ihnen gerieten durch diesen Verlust in die Prostitution - glaubt wirklich irgend jemand, daß man dadurch den Menschen hilft??

 Dieses Land und seine Menschen brauchen Geld für die Entwicklung - auch wenn nicht jedes Projekt sinnvoll erscheint, das wir mit unseren Steuern finanzieren! Aber das ist ja auch anderswo nicht immer der Fall...

Bitte seien Sie unser Gast in Myanmar und wir zeigen Ihnen eines der schönsten Länder der Welt!

 

Dr. Axel Bruns und sein Team

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